Die diesjährige Huggä-Grillade stand unter einem guten Stern. Das erste Mal seit der Einführung dieses traditionsreichen Anlasses lachte uns die Sonne vom Himmel entgegen. Dies mussten wir natürlich ordentlich begiessen. Doch bevor die ersten Fleischstücke verschlungen wurden, versammelten wir uns beim imposanten Fussballstadion Cholenmoos nebenan, um unseren Spitzensportler K.M. aus T. und dem FCO lautstark anzufeuern bzw. beim Verlieren zuzusehen. Dabei durften auch die standesgemässen Feuerwerksböller nicht fehlen, die ein engagierter Fussballfan aus unseren eigenen Reihen mitgebracht hat. Jedoch wird hier auf eine Bebilderung verzichtet, da die Böller ehrlichgesagt ein wenig lausig waren.
Trotz der bitteren Niederlage konnten wir danach bei der Grillhütte ordentlich die Kehle befeuchten und noch vor dem Essen wählten wir die diesjährige „Huggä des Jahres". Herzliche Gratulation an Therry an dieser Stelle!
Was danach folgte, würde sogar die alten Römer mit ihren Fressorgien erblassen lassen: Es wurde sehr gut getrunken, äusserst ausgiebig gegessen und wir feierten bis tief in die Nacht. Auch nach dem Festmahl fröhnten wir uns dem Spiel und Spass mit Beerpong und Karaoke. Es war wie immer ein durch und durch gelungener Anlass, der allen Anwesenden noch lange in Erinnerung währen und in die Vereinsgeschichte eingehen wird.
Es war der erste Frühlingstag und die Sonne lachte vom wolkenlosen Himmel herab. Die Huggä hätten sich keinen schöneren Tag aussuchen können, um sich im Schnee auf der Schlittelbahn zu vergnügen und sich nachher dem wohlverdienten Après-Ski zu frönen. Alles war top organisiert und reserviert. Nur ein kleines Detail machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung: Es wollte und wollte einfach nicht schneien. Deshalb wurde unsere Schlittelexkursion ins Glarnerland kurzerhand gestrichen und es musste schnellstmöglich ein Ersatzevent geplant werden. Und wie kann man das schöne Wetter besser geniessen und gleichzeitig auch uns selber feiern, als in einer dunklen Bowlingbahn in Schlieren? Die Teams gaben alles, denn es galt nicht nur Ruhm und Ehre zu gewinnen, sondern die Kontrahenten zu vernichten. Zwei Stunden später hatte der energische Kampf um die Krone des Bowlings in völliger Dunkelheit seine Tribute gezollt: zerrissene Hosen, blutende Nasen und nicht wenige mussten mit zerborstenem Stolz die dunklen Hallen verlassen. Um uns so schnell wie möglich wieder ans Tageslicht zu gewöhnen, trat der Grossteil zügig den Weg Richtung Limmat an. Denn vor unserem üppigen Mahl im Zeughauskeller wollten wir uns noch unbedingt mit einem kühlem Bier und der Sonne verwöhnen. Einige wenige zogen es jedoch vor, sich in den Umkleidekabinen im Manor oder Jelmoli auszutoben und eine Shoppingtour zu geniessen. Jeder hat halt so seine eigene Wahrnehmung von Entspannung und Genuss. So kam es, dass wir in diesem Jahr keinen Schnee zu Gesicht bekamen auf unserem Schlittelausflug. Dennoch war es ein sehr gelungener Anlass, den wir dank unseren Organisatoren Anthony und Hansruedi durchführen konnten. Wir freuen uns schon auf das nächste, hoffentlich schneereichere Jahr.
Wir haben zusammen die erste Männermesse der Schweiz besucht und nur soviel dazu: Es war männlich! Zigarren, Grillfleisch und guten Whiskey hatten es uns sehr schnell angetan. Im Blackjack waren wir leider nicht sehr erfolgreich, doch ansonsten war die Ausstellung sehr gelungen und wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr.
"Die Bewahrung der traditionellen Freundschaft unserer Mitglieder.“ So wird unser Verein in unseren Statuten genauestens beschrieben. Dies sollte von Anfang an die Begründung und der Zweck des Huggä-Vereins sein. Die meisten unserer Mitglieder kennen sich seit dem Kindesalter. So bildeten sich die ersten Freundschaften schon auch mal während einer Schlägerei im Kindergarten. Da sich die Interessen eines jeden Individuums aber im Prozess des Erwachsenwerdens weiterentwickeln und verändern, wird es, je älter man wird, umso schwieriger langanhaltende Freundschaften immer im Blick zu behalten. Deshalb gründeten wir diesen Verein, um uns nicht aus den Augen zu verlieren und unsere Freundschaft hoch zu halten.
Regelmässige Treffen und Aktivitäten geben uns die Möglichkeit über alte Zeiten zu quatschen und lassen uns erkennen, dass wir jungen Herren wohl nur grösser, jedoch nie wirklich erwachsener werden. So viele Freundschaften auf privater Ebene, nebst anderen Kontakten, zu erhalten ist nur schwer möglich. Wir ermöglichen dies in unseren Treffen, wo man den ganzen wilden Haufen an einem Anlass wiedersieht. Natürlich ist unser grösstes Projekt jedoch die Oberriedner Chilbi, welche jedes Jahr am ersten Septemberwochenende stattfindet. Dort verkaufen wir Fajitas und bieten allen Interessierten einen Einblick in unseren Vereinsalltag.